AHEAD

Unabhängige Evaluierung und Adaptierung des Testprozederes automatisierter Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen in Österreich – nach internationalem Standard

Beschreibung

Projekt

Das Ziel des Projektes AHEAD ist die Entwicklung von Prozessen und die Bewertung von Methoden zur Sicherstellung von Mindestanforderungen für die Testbescheinigung von automatisierten Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen in Österreich. Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen können sehr komplexe und spezifische Vorhaben nur noch bedingt unter dem Blickpunkt Verkehrssicherheit bewertet werden. An dieser Stelle setzt AHEAD an und entwickelt flexible und daher langfristige Lösungen unter der Prämisse: Safety first!

In dem Prozess finden internationale und vor allem europäische Entwicklungen und Entwürfe besondere Berücksichtigung. Ein hochkarätiges internationales Advisory Board unterstützt die Qualitätssicherung. Der Arbeitsprozess umfasst u.a. die Erarbeitung von Testszenarienkatalogen für unterschiedliche Ausprägungen automatisierter Funktionen und Kriterien zur Beurteilung der Suffizienz von Testszenarien, die Adaptierung des bestehenden Bescheinigungsprozesses für definierte Anwendungsfälle, ein Konzept zur Prüfung von Fahrzeugsensorik sowie einen Pool von validierten Methoden, die zur Prüfung der Mindestanforderungen herangezogen werden können.

Wissenswertes

Facts

FFG Verkehrsinfrastrukturforschung F&E Dienstleistungen (VIF2019) im Rahmen von Mobilität der Zukunf:

Beschreibung

Partner

Das Konsortium setzt sich aus 4 unabhängigen Partnerorganisationen zusammen, die jede für sich große Expertise und langjährige Erfahrung in für die Zielerreichung des Projekts wichtigen Bereichen mitbringen. Die unterschiedlichen Schwerpunkte der Partner ergänzen einander in idealem Ausmaß, sodass das die Expertise des Konsortiums mehr als die Summe seiner Teile ist. Ergänzt wird das Team durch den sorgfältig ausgewählten Kooperationspartner DLR.

Das KFV wurde 1959 als unabhängiger Verein gegründet und setzt sich seit mehr als 50 Jahren für Unfallverhütung und die Erhöhung der Sicherheit in Österreich ein. Dabei stehen heute die körperliche und die sachliche Unversehrtheit des Menschen im Mittelpunkt der Tätigkeiten. Die Tätigkeitsbereiche des KFV umfassen die Präventionsgebiete Unfallprävention im Straßenverkehr, Haushalts-, Freizeit- bzw. Sportunfälle sowie Eigentumsschutz.
ANDATA ist ein Technologieunternehmen, welches auf die Anwendung von Verfahren der künstlichen Intelligenz und Simulation für die effektive und effiziente Entwicklung komplexer Produkte spezialisiert ist. In den Bereichen Integrale Fahrzeugsicherheit, Fahrerassistenz, automatisiertes Fahren und Verkehrsautomatisierung besteht massive Erfahrung in Entwicklung, Bewertung und Absicherung der jeweiligen Systeme.
CITA is the worldwide association of authorities and authorised companies active in the field of vehicle compliance. We gather more than 140 organisations in over 50 countries. We collaborate with world top stakeholders involved in road safety and environmental protection: UN, WHO, European Commission, Multilateral Development Banks, etc.

“We make roads safer and cleaner.
Every day. Everywhere. Impartially. Responsibly.”

Der Forschungsbereich Verkehrssystemplanung (IVS) an der Technischen Universität Wien beschäftigt sich in Lehre und Forschung mit Verkehr, Mobilität und Logistik im Kontext der räumlichen Entwicklung sowie in Wechselwirkungen mit sozialen, technologischen und ökonomischen Aspekten. Das Grundverständnis des Forschungsbereichs integriert dabei die nachfrage- und angebotsorientierte Perspektive. Der Schwerpunkt der Aktivitäten in der Forschung liegt auf sozialen und technischen Innovationen im Bereich Mobilität und Verkehr. Das IVS kann dazu auf eine breite Methodenkompetenz zurückgreifen, die von quantitativen und qualitativen Methoden der Sozialforschung über Verkehrsmodellierung bis hin zu ökonomischen und ökologischen Bewertungsmethoden reichen, die in komplexen Forschungsdesigns angewandt werden.
Am Institut für Verkehrssystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt werden an den Standorten Berlin und Braunschweig zukunftsweisende Lösungen für die Verkehrsträger Straße und Schiene erarbeitet. Die Forschungsaktivitäten zielen dabei auf die Erhöhung der Sicherheit und Effizienz des Verkehrs. Der Bereich Automotive untersucht das Fahrerverhalten, entwickelt und bewertet neue Assistenzsysteme. Im Verkehrsmanagement werden Konzepte zu Organisation und Betrieb des Straßenverkehrs erarbeitet sowie innovative Lösungen für verkehrsträgerübergreifendes Reisen und für mehr Komfort und Wirtschaftlichkeit im öffentlichen Personennahverkehr entwickelt. Für Bahnsysteme werden Konzepte für eine sichere und wirtschaftliche Betriebsführung sowie für einen optimierten Einsatz der Leit- und Sicherungstechnik erstellt. Die Gruppe Menschzentrierte Simulationsumgebungen beschäftigt sich dabei speziell mit der Anwendung und Evaluation von Simulationstechnologien, Human-in-the-Loop Simulationsgestaltung und Szenariodesign.